vielLEICHTer

vielLEICHTer

Heute Nacht habe ich geträumt von dir. Habe deinen Geruch in meiner Nase gehabt und deine
Stimme in meinem Ohr.
Deine Bewegung floss durch meine Seele und berührte mich, wie nur du es kannst. Dein Atem kitzelt
meinen Nacken, als wir uns umarmten und ich glaube, ich habe für einen Moment vergessen.
Vergessen, wo wir sind. Vergessen, was wir tun und vergessen, wer wir eigentlich sind. Und ganz kurz
habe ich vergessen, dass ich eigentlich weinen wollte.
Aber du standest vor mir, sahst in meine Augen und hast es gesehen.
Gesehen, dass mir das hier wehtut, gesehen, dass ich hier weg muss.
Ich habe gesehen, dass du mich siehst und ich nicht mehr weinen muss. Dein Blick hält mich fest – in
deinen Armen – liegt ein warmes Gefühl. Ein Gefühl einer Synergie, die ich niemals spüren konnte, nie
mehr als gerade und nie mehr als irgendwann mit irgendwem anderes.
Heute Morgen habe ich an dich gedacht. Habe dich nicht gesehen und nicht vermisst. Aber
festgestellt, ich liebe dich. Noch immer und für immer. Und das macht es mir heute viel leichter.

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