Die Idee

Ich – Frederike Köhl, geb. Jesse, aus Kiel, Schleswig-Holstein – bin Doktorandin im Fach spanische Literaturwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Lehrerin für die Fächer Spanisch und Philosophie. Bücher, Filme oder auch Hörspiele zu sezieren, sie nach ihrem philosophischen Gehalt zu durchforsten und somit ihren Mehrwert für uns Konsumierende zu erkennen, ist nicht nur beruflich meine Aufgabe, sondern auch eine Leidenschaft, die ich seit meiner Kindheit in mir trage.

Ein gutes Buch oder ein Film sind nicht nur Ablenkung und Unterhaltung. Sie machen andere Welten und Sichtweisen denkbar, die einem in der eigenen Realität verschlossen bleiben. Wo sonst hätte man die Möglichkeit, in die Rolle eines Mörders zu schlüpfen? Wo sonst kann man das Verständnis von Glück und Liebe eines verfolgten Juden im zweiten Weltkrieg nachvollziehen? Nirgendwo können fremde Welten und Ansichten so fühlbar werden, wie in der Kunst der Worte und der bewegten Bilder.

In diesem Blog stelle ich die literarischen und filmischen Werke vor, die mich persönlich inspiriert und die Grenzen meines Horizonts erweitert haben. Diese findet man in den Kategorien sehbar und lesbar. Unter dem Reiter denkbar veröffentliche ich Artikel, die unterschiedliche Schwerpunkte haben, sich aber nicht auf bereits bestehende Werke stützen. Philosophische Themen, die mir in meinem Alltag durch den Kopf gehen, finden hier Raum. Die Dynamik unseres Lebens konfrontiert uns täglich mit den unterschiedlichsten Fragen, die häufig philosophischer Natur sind. Antworten auf diese Fragen lassen sich oftmals in der passenden Literatur oder auch in einem Film finden. Ich biete euch hier einen philosophischen Kompass, der euch durch die Vielzahl der Medien leitet und euch potenzielle Antworten und Denkimpulse aufzeigt. 

Frederike Köhl – Gründerin und Autorin

Die kreative Ausgestaltung

Kreativität kann man nicht verbrauchen. Je mehr man sie nutzt, desto mehr hat man. – Maya Angelou

Ich bin Birgit Steinborn aus Eckernförde – Lehrerin für die Fächer Kunst, Englisch und Darstellendes Spiel, Schauspielerin im kleinen „theateRaumlos“ und süchtig nach Bildern und Papier.

Bedingt durch zeitliche und räumliche Faktoren hat sich meine künstlerische Arbeit über die Jahre von großformatigen Acrylmalereien (in denen ich auch schon immer mit Übermalungen und verschiedenen Materialien gearbeitet habe) zu vornehmlich kleinformatigen Papiercollagen entwickelt (in denen aber auch nach wie vor Acrylfarbe zum Einsatz kommt).

Schon seit meiner Jugend schaue ich fast jede Zeitung und Zeitschrift vor ihrem Weg ins Altpapier nach interessanten Bildern, Mustern, Überschriften durch, die ich dann, ausgeschnitten, nur grob sortiert in unterschiedlichen Kästen und Mappen aufbewahre. Seit einigen Jahren bin ich zudem Mitglied auf der Internetplattform „Postcrossing“, die Menschen aus der ganzen Welt per Postkarten verbindet. Hier finden sich viele Papierliebhaber, mit denen ich oft kleine Schätze tausche. So bin ich im Besitz von arabischen Comicseiten aus den 1950ern, Zeitungen in den unterschiedlichsten Sprachen und Schriften, Landkarten längst untergegangener Staaten,… und natürlich Papieren aller Couleur und Qualität.

Über lange Zeit habe ich vor allem Karten zu den unterschiedlichsten Anlässen für Kollegen, Familienmitglieder und Freunde gestaltet.

Das Illustrieren der Artikel in diesem Blog ist für mich deshalb so reizvoll, weil es mein persönliches Interesse an Kultur und Philosophie mit meiner künstlerischen Arbeit verbindet und mir so ganz neue Wege aufzeigt. Ich durchforste meine Sammlungen also nochmal mit einem ganz anderen Blick, nutze Elemente, die vielleicht schon seit zwei Jahrzehnten auf ihren Moment gewartet haben und jetzt endlich passen. Oft entsteht nach dem Lesen des Artikels bereits eine erste Bildidee im Kopf, bevor ich die Papierkisten öffne. Doch der Prozess des Arbeitens ist letztendlich bis zum Schluss sehr offen für Veränderungen, so dass das Endergebnis meist nur vage mit der ersten Idee übereinstimmt.

Birgit Steinborn – Künstlerin

Die Dichtkunst

Wenn du einen Berg besteigst, steigt der Berg auch dich. (schny 9`2020)

Mein Name ist Ronny Schneider, ich bin Lehrer für Mathematik und Physik und unter dem Pseudonym „schny“ werde ich hier zukünftig meine Verse veröffentlichen..

Geboren in Sachsen, war von Kindheit an, mein größter Wunsch, am Meer zu leben. Das Studium führte mich nach Potsdam und der Zivildienst nach Schleswig-Holstein, wo ich über Heide, Lübeck und Geesthacht schließlich in Eckernförde sesshaft geworden bin. Meine Frau und meine drei Kinder unterstützen mich und meine Arbeit und sind mit Hündin, Kater und Kegel ebenfalls gern in Eckernförde zu Hause.

Seit meiner frühen Jugend ist Kreativität ein Teil meines Lebens. Ich spielte in  Theatergruppen, rezitierte mit Freude selbst geschriebene Gedichte und karikierte meine Lehrer. Als Student war ich Mitherausgeber der Studentenzeitung und war für die künstlerische Gestaltung verantwortlich. In Eckernförde initiierte ich die Aktion „Kunst am Noor“- der eine oder andere wird auch meine selbst gemalten Bilder kennen.

Jetzt bin ich auf der Suche nach Versen. Diesen Berg habe ich erst vor kurzem für mich neu entdeckt und meine Tochter hat mir zugeraten dieses Gipfelplatau zu erklimmen. Hier wird meine Herausforderung das philosophische Steigwerkzeug werden.

Ich hoffe für uns alle auf gute Impulse und wünsche uns Offenheit, eine ideenreiche Zeit und Weite im Denken.

Ronny Schneider – Dichter und Künstler